Was ist das und warum sollte man die Rauchpunkte von Öl kennen?

Der Rauchpunkt bei Öl ist die Temperatur, ab der ein Öl beim Erhitzen beginnt, Rauch zu erzeugen.
Jedes Pflanzen- und Speiseöl besitzt einen anderen, eigenen Rauchpunkt. Die Temperaturhöhe hängt dabei vom Anteil an im Öl enthaltenen freien Fettsäuren ab. Zusätzlich können weitere Inhaltsstoffe den Rauchpunkt von Öl beeinflussen.
Im Allgemeinen sagt man, je höher der Rauchpunkt, desto besser eignet sich ein Öl zum braten oder frittieren. Öle mit niedrigem Rauchpunkt sollten dagegen idealerweise nicht erhitzt werden. Heißgepresstes, raffiniertes Olivenöl besitzt von alle Pflanzenölen einen der höchsten Rauchpunkte, im allgemeinen hat man allerdings das kaltgepresste Olivenöl im Küchenschrank, welches einen recht niedrigen Rauchpunkt aufweißt.

Öl Rauchpunkt
Arganöl 180° C
Distelöl 150° C
Erdnussöl raffiniert/heißgepresst 230° C
Erdnussöl unraffiniert/kaltgepresst 130° C
Palmkernfett 220° C
Schweineschmalz 121° – 218 °C
Butterschmalz 205°C
Butter ~ 175° C
Rapsöl kaltgepresst 130° – 190° C
Rapsöl heißgepresst 220° C
Olivenöl kaltgepresst 130° – 175° C
Olivenöl heißgepresst > 220°C
Hanföl 120° C
Leinöl 107° C
Sojaöl 235° C
Sonnenblumenöl (raffiniert) 210° – 225° C
Sonnenblumenöl (unraffiniert) 107° C
helles ungeröstetes Sesamöl (unraffiniert) 220° C
dunkles geröstetes Sesamöl (unraffiniert) 177° C
Traubenkernöl (raffiniert) 200° C
Traubenkernöl (unraffiniert) 130° C
Walnussöl (unraffiniert) 160° C

Zu Neujahr haben wir Flammlachs zubreitet.

Die Flammlachsbretter hatten wir bereits vor einiger Zeit erworben.

Da die Lachsseite zu Groß für ein einzelnes Brett war, wurde sie kurzer Hand in der Mitte geteilt.

Die Bretter haben wir mit Distelöl eingeölt, bevor wir den Lachs, bestreut mit groben Salz und Pfeffer, mittels der Klammern darauf angebracht haben.

Parallel dazu wurde bereits das Feuer in einer Feuerschale entfacht.

Nachdem das Feuer schön am brennen war, wurden die Bretter auf die Feuerschale gesteckt. Schon kurz später machte sich ein verführerisch leckerer Duft breit.

Nach ca. 60 – 70 Minuten konnte der Flammlachs mit Salat und Honig-Senf-Soße im Brötchen genossen werden.

Einfach immer wieder Lecker!

Der Brennertausch beim Burnhard Big Fred Deluxe ist eine sehr einfache, schnelle Angelegenheit.

Da wir beim Burnhard Big Fred Deluxe den Keramikbrenner nicht jedesmal für Steaks benötigen, stand der Austausch des Keramikbrenners durch einen normalen Gasbrenner im Raum.

Original gibt es diesen (derzeit) leider nicht beim Hersteller zu beziehen.
Jedoch ist uns bekannt, dass die Edelstahlbrenner des Herstellers Rösle, welche auf den Rösle G8/G4/G3 passen, baugleich mit den Brennern der Fred Serie von Burnhard sind.

Für den erfolgreichen Brennertausch beim Burnhard Big Fred Deluxe wird ausserdem noch eine Brennerabdeckung* benötigt, sofern nicht vorhanden.

Natürlich muss klar sein, dass dies kein originales Teil ist und daher der Austausch mit Bedacht durchgeführt werden muss!

Der Austausch selbst ist mit wenigen Handgriffen und geringem Zeitaufwand erledigt.

  1. Zunächst wird der Grillrost über dem zu tauschenden Brenner entfernt.
  2. Die eventuell vorhandene Brennerabdeckung wird herausgenommen.
  3. Der Klipper neben dem Brenner an der Rückwand des Grills wird zusammengedrückt und nach hinten aus dem Grill geschoben. Er landet in der Fettauffangwanne und gibt den Brenner frei.
  4. Der Brenner kann nun seitlich und nach vorne bewegt und dadurch entnommen werden.
  5. Der Ersatzbrenner wird in umgekehrter Reihenfolge montiert.
  6. Der Klipp zur Befestigung des Brenners wird von Vorn wieder eingesetzt.
  7. Die Brennerabdeckung wird wieder eingesetzt, ebenso wie die Grillroste.

Fertig ist der Brennertausch beim Burnhard Big Fred Deluxe.

Auf selbem Weg wäre es auch denkbar, einen weiteren Keramikbrenner im Grill zu verbauen.

Für die ordnungsgemäßen Einbau, sowie korrekte Funktion wird keinerlei Haftung übernommen!
Hierfür ist jeder selbst verantwortlich.

Hier findet ihr eine Liste mit Dingen von IKEA, die man beim Grillen ganz gut gebrauchen kann. Solltet Ihr also mal zufällig im Möbelhaus sein, denkt daran evtl. das ein oder andere mit zu nehmen.

  • Variera Deckelhalter, 4,99€ -> als Rib Halter
  • Koncis Ofenform, erhältlich in 3 Größen -> wunderbar nutzbar als Schale für Grillgut, Fettauffangschale o.ä.
  • FANTAST Fleischthermometer/Küchenwecker, 9,99€ -> einsetzbar für Temperaturen bis 250° C
  • ORDNING Besteckständer, in zwei Größen erhältlich, 1,79 € bzw. 4,99 €-> funktioniert gut als Mini-Anzündkamin, aber natürlich auch klassisch als Besteck- oder Küchenuntensilienhalter
  • ÄDELSTEN Mörser, 9,99 € ->Mörser zum zubreiten eigener Gewürzmischungen
  • FINFÖRDELA flexible Schneidunterlage (2er Set), 1,29 € -> Schneidbretter/-unterlagen kann man nie genug haben
  • STABIL Topfeinsatz, 3,99 € -> Utensilien-/Thermometerhalter am Grill

Die Liste wird stetig erweitert sobald ich etwas neues, brauchbares bei IKEA finde, oder mitbekomme, dass man etwas fürs grillen gebrauchen kann.

Die oben aufgelisteten Preise entsprechen dem im Onlineshop von Ikea geltenden Preis bei Erstellung dieses Beitrags.

Eine Alternative zu Nudel- oder Kartoffelsalat als Grillbeilage ist der Brokkolisalat.
Für die Zubereitung wird benötigt:

  • ca. 500 g Brokkoli (roh)
  • 1 rote Paprika
  • 1 Apfel (meine Empfehlung Braeburn)
  • Sonnenblumenkerne
  • Olivenöl
  • Apfelessig
  • Honig
  • Senf (mittelscharf)
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung des Salates geht am schnellsten mit Hilfe eines Küchenmixers, wie bspw. einem Thermomix oder etwas ähnlichem, da dieser einem die mühselige Schnippelarbeit abnimmt.

Zunächst natürlich alle Zutaten waschen, den Brokkoli in Röschen schneiden, den Apfel sowie die Paprika grob zerkleinern (vierteln) und dann alles ab in den Mixer. Solltet ihr keinen solchen zur Hand haben, dann die Zutaten entsprechend mit einem Messer deutlich kleiner schneiden.
Das ganze dann mit einer Guten Handvoll Sonnenblumenkernen sowie 2-3 EL Olivenöl, 1-2 EL Apfelessig, 2 TL Honig, 2 TL Senf sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
Jetzt den Mixer 5 Sekunden auf niedriger bis mittlerer Stufe das ganze häckseln und vermengen lassen. Hier muss man ein bisschen auf sein eigenes Gefühl verlassen, denn man möchte ja keinen Brei, sondern einen Salat erhalten. Also: weniger ist hier evtl. mehr 😉

Zum Schluss nochmals ein paar ganze Sonnenblumenkerne oben drüber streuen und dann kann man sich den Brokkolisalat schon schmecken lassen.

Der Brokkolisalat passt als Beilage eigentlich zu fast allem Gegrillten, vom einfachen Würstchen über Rücken-/Nackensteaks, bishin zu Spareribs oder Beercanchicken.

Wer Spareribs machen möchte, stößt sicher bald auf dieses Problem. Der Platz auf dem Smoker oder Grill ist zu knapp.

Also, was ist hier zu tun? Klare Sache, ein Halter für die Spareribs muss her. Dadurch ist es möglich, die Spareribs statt zu legen, zu stellen und so deutlich mehr auf der selben Grillfläche unter zu bekommen. Weiterhin hat das ganze den Vorteil, dass die Ribs von der durch den Grillrost geleiteten Hitze entkoppelt werden.

Doch welchen Spareribhalter soll man denn nun nehmen?

Unsere Empfehlung, was Preis und Leistung anbelangt, ist ganz klar das eigentlich als Topfdeckelhalter gedachte System VARIERA, von IKEA.

Warum ist das so?

Für vergleichsweise kleines Geld (~5€) bekommt man ein platzsparendes, aus Edelstahl gefertigtes System, um Spareribs optimal auf dem Grill zu platzieren.

Klar bieten andere namhafte Grillhersteller selbst eigene Produkte an, welche auch noch bspw. als Bratenhalter fungieren können. Dies ist aber auch mit dem Spareribshalter von Ikea möglich. Außerdem sind die Systeme der Grillhersteller meist um ein vielfaches teurer und zudem nicht klapp- bzw. faltbar.

Zusätzlich bietet der Variera noch die Möglichkeit, wenn dieser seitlich auf dem Grill platziert wird, anderes Grillgut, wie beispielsweise Hähnchenschlegel darin aufzuhängen.

Wichtig ist, solltet Ihr dieses Produkt erwerben und einsetzen wollen, die Kunststofffüßchen vor Verwendung abzuschrauben!

Du möchtest gerne wissen, was es sonst noch so zum grillen bei IKEA gibt? Dann schau doch mal auf die Einkaufsliste.

Der Burnhard Big Fred Deluxe von Springlane beherbergt ja einen Keramikbrenner unter der Haube.

Das musste natürlich gebührend getestet werden.

Zunächst den Grill auf Temperatur gebracht, was dank der enormen Leistung des Keramikbrenners recht zügig klappt.

Dann kam schon das frisch aufgeschnittene Fleisch über den Brenner. Sofort machte sich ein leckerer Duft breit.

Kurze Zeit später, eben wenden, nochmals einen Moment abwarten und fertig waren Steaks mit einem wunderbaren Branding und saftigem rosa Kern.

Noch etwas grobes Salz und Pfeffer sowie ein wenig Kräuterbutter. Fertig war der Gaumenschmaus.

Ganz klar: Das wird wiederholt!

Es war verdammt lecker und ist empfehlenswert.

Nachstehend findet ihr einige Bilder.

Vor kurzem durfte ich den Big Fred Deluxe Gasgrill* von Burnhard kennen lernen und ausprobieren.

Der Grill kommt mit 3 normalen Rohr-, sowie einem einen Keramikbrenner daher. Dieser bringt eine Spitzentemperatur von ca. 900° Celsius

Zur Ausstattung gehören außerdem:

  • ein Seitenkocher
  • eine Edelstahlschale mit ca. 6 l Fassungsvermögen
  • ein Schneidebrett, welches die Schale abdeckt
  • ein Flaschenöffner
  • eine Räucherbox
  • Edenstahlkorb an der Seitenwand für bspw. Saucen
  • 4 Zubehörhaken

Im Lieferumfang ist zusätzlich noch eine passende Abdeckhaube enthalten.

Der Grill wird in vormontierten Teilen, gut verpackt in zwei Pakete, mit DHL geliefert. (bestellt wurde bei Springlane).

Als erstes heißt es also auspacken und zusammenbauen.

Der Aufbau gestaltet sich recht simpel, alle Schraubenlöcher sind mit Hülsen versehen, teils sind die Schrauben bereits vormontiert. Es bleibt also fast das reine Zusammensetzen der einzelnen Bauteile. (Achtung, scharfe Kanten möglich!)

Beim Anbringen der eigentlichen Grillkammer auf das Untergestell sollte man darauf achten, dass man auch wirklich alles Styropor entfernt hat.

Erwähnenswert ist hier übrigens, dass im Unterschrank eine 11 kg Gasflasche untergebracht und betrieben werden darf. Nicht gerade üblich, für einen Grill dieser Preisklasse.

Auch, dass man die Brenner an den Positionen tauschen kann, sollte erwähnt sein.

Mit zwei Mann haben wir ca. eine Stunde benötigt, wobei wir aber gemütlich vorgegangen sind.

Die Verarbeitung ist wertig, der Grill steht fest auf den 4 massiven Rollen wackelt nicht und lässt sich gut schieben.

Der Grilldeckel und die Türen schließen klasse und lassen sich sehr gut bedienen.

Beim ersten Test, alle Brenner auf Maximal, waren nach ca. 4 Minuten bereits 200° C am Deckelthermometer erreicht.

Nach ca. 15 Minuten war die 300° Marke geknackt, bei einer Außentemperatur von ca. 8° C und Wind. Unter besseren Wetterbedingugen sind hier also sicherlich noch andere Werte zu erreichen.

Der Keramikbrenner ist natürlich eine Wucht. Hier muss man wirklich aufpassen, dass einem das Grillgut nicht verbrennt!

Nass mariniertes Fleisch sollte hier übrigens nicht aufgelegt werden. Die herabtropfende Marinade kann den Keramikstein angreifen und so den Brenner beschädigen.

Durch den dreiteiligen Gussrost erhält da Fleisch ein wunderbares Branding.

Beim ersten Testlauf wurden mit diesem Grill ca. 50 Personen begrillt (Nacken-, Rückensteaks, Würstchen).

Abschließend bleibt zu Sagen, der Grill ist ein absoluter Preishammer in dieser Leistungsklasse, und die Ausstattungsvariante hat die Bezeichnung Deluxe wirklich verdient.

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