Wer Spareribs machen möchte, stößt sicher bald auf dieses Problem. Der Platz auf dem Smoker oder Grill ist zu knapp.

Also, was ist hier zu tun? Klare Sache, ein Halter für die Spareribs muss her. Dadurch ist es möglich, die Spareribs statt zu legen, zu stellen und so deutlich mehr auf der selben Grillfläche unter zu bekommen. Weiterhin hat das ganze den Vorteil, dass die Ribs von der durch den Grillrost geleiteten Hitze entkoppelt werden.

Doch welchen Spareribhalter soll man denn nun nehmen?

Unsere Empfehlung, was Preis und Leistung anbelangt, ist ganz klar das eigentlich als Topfdeckelhalter gedachte System VARIERA, von IKEA.

Warum ist das so?

Für vergleichsweise kleines Geld (~5€) bekommt man ein platzsparendes, aus Edelstahl gefertigtes System, um Spareribs optimal auf dem Grill zu platzieren.

Klar bieten andere namhafte Grillhersteller selbst eigene Produkte an, welche auch noch bspw. als Bratenhalter fungieren können. Dies ist aber auch mit dem Spareribshalter von Ikea möglich. Außerdem sind die Systeme der Grillhersteller meist um ein vielfaches teurer und zudem nicht klapp- bzw. faltbar.

Zusätzlich bietet der Variera noch die Möglichkeit, wenn dieser seitlich auf dem Grill platziert wird, anderes Grillgut, wie beispielsweise Hähnchenschlegel darin aufzuhängen.

Wichtig ist, solltet Ihr dieses Produkt erwerben und einsetzen wollen, die Kunststofffüßchen vor Verwendung abzuschrauben!

Vor kurzem durfte ich den Big Fred Deluxe Gasgrill* von Burnhard kennen lernen und ausprobieren.

Der Grill kommt mit 3 normalen Rohr-, sowie einem einen Keramikbrenner daher. Dieser bringt eine Spitzentemperatur von ca. 900° Celsius

Zur Ausstattung gehören außerdem:

  • ein Seitenkocher
  • eine Edelstahlschale mit ca. 6 l Fassungsvermögen
  • ein Schneidebrett, welches die Schale abdeckt
  • ein Flaschenöffner
  • eine Räucherbox
  • Edenstahlkorb an der Seitenwand für bspw. Saucen
  • 4 Zubehörhaken

Im Lieferumfang ist zusätzlich noch eine passende Abdeckhaube enthalten.

Der Grill wird in vormontierten Teilen, gut verpackt in zwei Pakete, mit DHL geliefert. (bestellt wurde bei Springlane).

Als erstes heißt es also auspacken und zusammenbauen.

Der Aufbau gestaltet sich recht simpel, alle Schraubenlöcher sind mit Hülsen versehen, teils sind die Schrauben bereits vormontiert. Es bleibt also fast das reine Zusammensetzen der einzelnen Bauteile. (Achtung, scharfe Kanten möglich!)

Beim Anbringen der eigentlichen Grillkammer auf das Untergestell sollte man darauf achten, dass man auch wirklich alles Styropor entfernt hat.

Erwähnenswert ist hier übrigens, dass im Unterschrank eine 11 kg Gasflasche untergebracht werden kann. Nicht gerade üblich, für einen Grill dieser Preisklasse.

Auch, dass man die Brenner an den Positionen tauschen kann, sollte erwähnt sein.

Mit zwei Mann haben wir ca. eine Stunde benötigt, wobei wir aber gemütlich vorgegangen sind.

Die Verarbeitung ist wertig, der Grill steht fest auf den 4 massiven Rollen wackelt nicht und lässt sich gut schieben.

Der Grilldeckel und die Türen schließen klasse und lassen sich sehr gut bedienen.

Beim ersten Test, alle Brenner auf Maximal, waren nach ca. 4 Minuten bereits 200° C am Deckelthermometer erreicht.

Nach ca. 15 Minuten war die 300° Marke geknackt, bei einer Außentemperatur von ca. 8° C und Wind. Unter besseren Wetterbedingugen sind hier also sicherlich noch andere Werte zu erreichen.

Der Keramikbrenner ist natürlich eine Wucht. Hier muss man wirklich aufpassen, dass einem das Grillgut nicht verbrennt!

Nass mariniertes Fleisch sollte hier übrigens nicht aufgelegt werden. Die herabtropfende Marinade kann den Keramikstein angreifen und so den Brenner beschädigen.

Durch den dreiteiligen Gussrost erhält da Fleisch ein wunderbares Branding.

Beim ersten Testlauf wurden mit diesem Grill ca. 50 Personen begrillt (Nacken-, Rückensteaks, Würstchen).

Abschließend bleibt zu Sagen, der Grill ist ein absoluter Preishammer in dieser Leistungsklasse, und die Ausstattungsvariante hat die Bezeichnung Deluxe wirklich verdient.

 

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Immer wieder kommt es vor, dass man sich einen leckeren frischen Kaffee am Grill wünscht. Besonders natürlich bei Longjobs, wenn diese möglicherweise sogar die halbe oder ganze Nacht dauern.

Also, was liegt näher, als den Kaffee nicht nur am Grill zu trinken, sondern direkt darauf oder einer anderen Feuerstelle zuzubereiten.

Möglich wird das ganze bspw. mit einem Espressokocher, einer Bialetti*. Diese sind allerdings aufgrund der angebrachten Plastikgriffe nur bedingt für Feuerstellen mit offenem Feuer geeignet. Am ehesten noch für einen Gasgrill mit Seitenkocher. Niemand möchte schließlich verschmortes Plastik.

Viel besser geeignet sind Kaffeekannen, die nach dem Perkolatorprinzip arbeiten wie beispielsweise der Kaffeebereiter von Petromax. Diesen gibt es in zwei Varianten, einmal Emaille*, sowie einmal in Edelstahl*. Beide Produkte sind hochwertige Geräte.

Alternative Produkte gibt es natürlich massig. Ich bspw. habe eine günstigere Emaille Kanne*.  Diese ist zwar etwas klapperiger, erfüllt aber dennoch Ihren Zweck tadellos.

Die Funktionsweise der Kannen ist denkbar simpel und bei beiden Modellen gleich. Der Kaffee (am besten Grob gemahlen) in ein Behältnis gegeben welches auf einem Metallröhrchen sitzt. Die Kaffeekanne wird mit klarem Wasser gefüllt, das Metallröhrchen mit dem Kaffeebehälter oben drauf wird eingesetzt und schon kann die Kanne ab aufs Feuer, der Kaffee wird zubereitet. Durch das erhitzen des Wassers steigt dieses durch das Metallröhrchen nach oben und läuft so durch das Kaffeepulver, tropft wieder nach unten und der Vorgang wiederholt sich fortlaufend. Solange bis der Kaffee die gewünschte Stärke erreicht hat.

Die Kanne passt übrigens perfekt in einen Anzündkamin. 😉

 

 

 

 

 

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Ein Anzündkamin ist ein sehr nützliches Hilfsmittel um einfach Kohlen durchzuglühen.

Das Prinzip ist denkbar einfach. In einer metallenen Röhre ist ein Boden aus Blech oder dickerem Draht.

Der Kamin wird bis zur gewünschten Menge mit Holzkohle(Briketts) gefüllt. Unter den Boden wird eine Anzündhilfe, wie z.B. ökologische Holzwolle* mit Wachsüberzug, außreichend Zeitung, oder Anzündwürfel* gelegt.

Die durch den Aufbau des Anzündkamins entstehende Kaminwirkung lässt die Kohlen zügig anbrennen und durchglühen.

Am Markt gibt es inzwischen diverse Modelle in unterschiedlichen Größen, von verschiedenen Herstellern, deren Funktionsweise und Handhabung sich meist nur gering unterscheiden. Lediglich der Preis ist oft ein anderer.

Als Empfehlenswert habe ich bisher bei den großen und kleinen Anzündkamin von Weber empfunden. Damit lassen sich problemlos die gewünschten Kohlemengen vorbereiten. Klasse am großen ist die vereinfachte Handhabung durch den angebrachten zweiten Klappgriff, um die Kohle beim ausschütten genau zu platzieren und zu dosieren.

Inzwischen bieten aber auch die großen bekannten Discounter zu Beginn oder während der Grillsaison Modelle von Anzündkaminen an, welche preislich natürlich sehr attraktiv sind, da sie doch deutlich günstiger als die Modelle der großen Hersteller sind.

 

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Heute wollen wir euch das Grillthermometer vorstellen, mit dem wir üblicherweise arbeiten.

Es ist das Maverick ET-733*, ein preislich attraktives Grillthermometer mit 2 Temperaturfühlern, welches per Funk arbeitet.

Wir verwenden das Gerät jetzt seit ca. 2 Jahren und die Funktion und Ergebnisse damit sind äußerst zufriedenstellend.

Das Gerät bietet die Möglichkeit, zwei Temperaturen gleichzeitig abzugreifen. Dadurch ist es möglich sowohl die Temperatur des Grillguts als auch die Temperatur des Garraums genau abzulesen.

Am Sender wird die Temperatur rollierend gezeigt, am Empfangsmodul hat man beides direkt im Blick.

Das Grillthermometer bietet zudem noch die Möglichkeit, einen Alarm zu definieren, welcher beim erreichen oder unterschreiten eines eingestellten Temperaturwertes ertönt.

Im Gerät selbst sind von Rind, Kalb, Schwein, Hühnchen, Pute über Lamm und Fisch bereits diverse verschiedene Kerntemperaturen von Fleisch einprogrammiert.

In wie weit diese nach dem eigenen Geschmack sind bleibt natürlich dahingestellt. Ein anpassen der Werte ist möglich.

Die Kabellänge der Fühler ist vollkommen ausreichend, um den Sender des Grillthermometers an einer geeigneten Stelle am Grill anzubringen (Achtung, Kunststoffgehäuse, darauf Achten, dass dieses nicht zu heiß wird!).

Die Funkreichweite ist im freien Feld absolut genial und man ist somit nicht darauf angewiesen, in der absoluten Nähe des Grills zu bleiben. (Achtung, Feuerstellen sollten niemals unbeaufsichtigt betrieben werden!)

Zum Betrieb der beiden Module sind jeweils 2 AAA Batterien notwendig, diese sind aber im Lieferumfang des Gerätes enthalten.

Die Displays des Grillthermometers sind sehr gut ablesbar und die Schriftgröße ist vollkommen in Ordnung.

Alles in allem ist das Produkt eine absolute Empfehlung und erleichtert einem die Temperaturüberwachung am Grill enorm.

 

 

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Vor kurzer Zeit haben wir eine Bestellung bei kaufnekuh.de* aufegegeben,  ein Maxi Paket mit BBQ Option.
Fleckvieh aus Ackenbach.

Heute kam endlich die sehnlich erwartete Lieferung an.

Das Fleisch kommt vakuumiert und mit genügend Kühlelementen eingepackt an. Für die Lieferung setzt kaufnekuh.de* auf einen Overnight Lieferdienst.

Lobenswert zu erwähnen ist übrigens die Kommunikation des Bestellstatus. Über jeden anstehenden Schritt wird man seitens des Verkäufers per Mail informiert.

Auch der Support des Lieferdienstes ist klasse. Wir mussten diesen in Anspruch nehmen, da bei der Auslieferung des Pakets ein Fehler aufgetreten war. Unser Paket wurde verwechselt und zunächst falsch abgegeben. Aber nach Kontaktaufnahme mit dem Lieferdienst wurde dieses Problem schnell behoben und wir haben das korrekte Pakt kurze Zeit später erhalten (30 minuten nach der fehlerhaften Auslieferungsmeldung).

Wir sind gespannt, wie das Fleisch schmecken wird.

Vorerst ist jedenfalls alles im Kühlschrank untergebracht und wartet auf die Verarbeitung.

 

 

 

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